Magenspiegelung (Gastroskopie)

Viele Beschwerden finden ihre Ursache im Magen.

Häufig entsteht durch falsche Ernährung, Stress oder andere Umweltfaktoren, eine Magenschleimhautreizung bis hin zu einem Magengeschwür oder Schlimmeren.

Mittels einer Magenspiegelung kann der Magen per Video von Innen untersucht und Proben gewonnen werden.

Bei der Magenspiegelung wird für ca. 5 Minuten ein flexibler dünner Schlauch vorsichtig, (wenn Sie möchten, während Sie schlafen), über den Mund, Speiseröhre in den Magen geschoben. Auch der dahinter liegende Zwölffingerdarm kann zum Teil mit angesehen werden. Über die Glasfaseroptik wird ein Livebild vom Inneren des Darms auf einen Bildschirm übertragen. Evt. vorhandene Polypen (dies sind Schleimhautwucherungen im Inneren des Magen-Darmtrakts, aus denen später im Rahmen einer Entartung Krebs entstehen kann), werden während der Magenspiegelung abgetragen. Auch dies merkt der Patient nicht.

Am Ende der Untersuchung wird der Patient direkt wieder wach. Im Gegensatz zu einer Vollnarkose fühlt sich der Pat. innerhalb kürzester Zeit wieder wach und fit.